[Rezension] Der Dämon von Naruel




Verzweiflung treibt Pan dazu, ihre Seele an einen Dämon zu verkaufen, doch das Ausmaß dieser Entscheidung übersteigt die Vorstellungskraft der jungen Kriegerin. 

Ihr silberner Hoffnungsschimmer in der Nacht wandelt sich plötzlich in einen blutroten Albtraum: Denn die nächste Mondfinsternis droht ein uraltes Übel aus einem tausendjährigen Schlaf zu wecken. 

Pan wird es zur Bestimmung gemacht, dies unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern. Sie muss die wiedergeborenen Götterseelen der Vergangenheit finden und zusammenführen, um die Länder Naruels vor der ewigen Finsternis retten zu können. 




Aber kann diese heilige Aufgabe gelingen, wo doch ihre eigene Seele mehr und mehr von einem Dämon vergiftet wird?


Am Anfang fand ich das Cover ziemlich unheimlich, doch nachdem ich das Buch nun gelesen habe, passt das Cover sehr gut. Die zwei Gesichter und auch das Emblem in der Mitte fügen sich gut in die Geschichte ein.



Der Klappentext ist ganz in Ordnung, doch ich habe mir den Verlauf der Geschichte deswegen ein wenig anders vorgestellt. So kommen die Amphime, die eine relativ wichtige Rolle spielen, hier nicht vor.



Pan, ist eine starke Persönlichkeit. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und hat einen unbrechbaren Willen. Sie ist aber leider auch sehr aufbrausen und naiv und denkt nicht immer über ihre Taten nach. Sie stellt die Magie die gewirkt wird in Frage, obwohl sie der beste Beweis dafür ist, dass sie existiert.



Janine Predigers Schreibstil ist anders als erwartet und am Anfang ungewohnt, doch mit der Zeit sehr angenehm. Durch den ungewohnten Erzähler bekommt man nicht nur in die Gefühle und Gedanken von Pan einen Einblick, sondern auch in den der Menschen die sie trifft. 




Die Geschichte ist von Anfang an spannend, da Janine Prediger weiß wie man die Spannung aufrecht erhält und Wendungen geschickt platziert. Sie ist absolut blutrünstig, also nichts für schwache Gemüter. 

Ich hätte gerne noch mehr von der Welt von Naruel und den Aphimen erfahren, um besser in die Geschichte eintauchen zu können. Und auch von Pan hätte ich mir mehr Verständnis für die Magie gewünscht, oder zumindest das sie sich mehr für die Hintergründe dieser interessiert und auch mehr hinterfragt.
Ansonsten fand ich das Buch sehr gelungen. Die Geschichte nimmt einen gut gefangen und wenn einen das blutrünstige nicht stört, ist es leicht und flüssig zu lesen. Deswegen bekommt es von mir 4/5 Punkte.


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